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<title>Wutbürger</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Wutbürger</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Wutbürger</b> ist ein <a href="Massenmedien" title="Massenmedien">mediales</a> <a href="Schlagwort_(Linguistik)" title="Schlagwort (Linguistik)">Schlagwort</a>, das <a href="2010" title="2010">2010</a> als <a href="Neologismus" title="Neologismus">Neologismus</a> in Deutschland aufkam. Der zuvor kaum verwendete Begriff wurde durch den <a href="Essay" title="Essay">Essay</a> <i>Der Wutbürger</i> des Journalisten <a href="Dirk_Kurbjuweit" title="Dirk Kurbjuweit">Dirk Kurbjuweit</a> in <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></i> vom 11. Oktober 2010 geprägt.
Darin wird der Wutbürger als Angehöriger eines <a href="B%C3%BCrgertum" title="Bürgertum">bürgerlichen</a> <a href="Soziales_Milieu" title="Soziales Milieu">Milieus</a> beschrieben, der „mit der bürgerlichen Tradition“ gebrochen und der <a href="Politik" title="Politik">Politik</a> die Gefolgschaft aufgekündigt habe.<sup id="cite_ref-kurbjuweit_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-kurbjuweit-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wutbürger seien vornehmlich ältere und wohlhabende <a href="Konservativismus" class="mw-redirect" title="Konservativismus">konservative</a> Menschen, die mit „<a href="Wut" title="Wut">Wut</a>“ und „<a href="Indignation" title="Indignation">Empörung</a>“ auf als Willkür empfundene politische Entscheidungen reagieren würden und einen ausdauernden <a href="B%C3%BCrgerprotest" title="Bürgerprotest">Protestwillen</a> hätten.
</p><p>Der Essay und das Schlagwort wurden in den Medien teils kritisch rezipiert. <i>Wutbürger</i> wurde zum deutschen „<a href="Wort_des_Jahres" title="Wort des Jahres">Wort des Jahres</a>“ 2010<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gewählt, gefolgt von Begriffen wie <i><a href="Stuttgart_21" title="Stuttgart 21">Stuttgart 21</a></i>, <i><a href="Sarrazin-Gen" class="mw-redirect" title="Sarrazin-Gen">Sarrazin-Gen</a></i>, <i><a href="Cyberkrieg" title="Cyberkrieg">Cyberkrieg</a></i>, <i><a href="WikiLeaks" title="WikiLeaks">WikiLeaks</a></i> oder <i><a href="Schottern_(Sabotage-Technik)" title="Schottern (Sabotage-Technik)">schottern</a></i>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Der Begriff <i>Wutbürger</i> wurde in den <a href="Duden" title="Duden">Duden</a> aufgenommen und dort als „Zeitungsjargon“ für einen „aus Enttäuschung über bestimmte politische Entscheidungen sehr heftig öffentlich protestierende[n] und demonstrierende[n] Bürger“ definiert.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsverwendung">Begriffsverwendung</h2></div>
<p>In seinem <i>Spiegel</i>-Artikel vom 11. Oktober 2010 definierte <a href="Dirk_Kurbjuweit" title="Dirk Kurbjuweit">Dirk Kurbjuweit</a> den „Wutbürger“ unter Bezugnahme auf die damals aktuellen Debatten um <a href="Thilo_Sarrazin" title="Thilo Sarrazin">Thilo Sarrazin</a> und das Stuttgarter Bahnhofsprojekt <a href="Stuttgart_21" title="Stuttgart 21">Stuttgart 21</a> als wohlhabenden <a href="Konservatismus" title="Konservatismus">konservativen</a> Menschen, der „nicht mehr jung“, früher gelassen und „staatstragend“, jetzt aber „zutiefst empört über die Politiker“ sei. Er breche „mit der bürgerlichen Tradition, dass zur <a href="Politische_Mitte" title="Politische Mitte">politischen Mitte</a> auch eine innere Mitte gehört“, wie etwa <a href="Gelassenheit" title="Gelassenheit">Gelassenheit</a>. Das Verhalten des Wutbürgers sei ein Wehren gegen den Wandel; er möge nicht <a href="Kosmopolitismus" title="Kosmopolitismus">Weltbürger</a> sein. Kurbjuweit sieht in beiden Debatten trotz thematischer Unterschiede „Parallelen“, da es jeweils „um Zukunftsvergessenheit“ gehe. Beide Proteste seien „Ausdruck einer <a href="Skeptizismus" title="Skeptizismus">skeptischen</a> Mitte, die bewahren wolle, was sie hat und kennt, zu Lasten einer guten Zukunft des Landes“.<sup id="cite_ref-kurbjuweit_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-kurbjuweit-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Kurbjuweit nahm Bezug auf einen Artikel der <a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutschen Zeitung</a><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zu einer Lesung Sarrazins in München, in dem die Reaktion auf Kritiker von Sarrazins <a href="Deutschland_schafft_sich_ab" title="Deutschland schafft sich ab">Thesen</a> mit Sätzen beschrieben wurde wie: „Das gediegene Münchner Bürgertum hat sich schrecklich danebenbenommen“ – „Da wurde gezischt, gebuht und lautstark dazwischengerufen“ – „In der Münchner Reithalle herrschte ein Hauch von <a href="Sportpalastrede" title="Sportpalastrede">Sportpalast</a>. Gutgekleidete Grauköpfe ereiferten sich nicht nur, sie geiferten.“
Kurbjuweit verglich diese Ereignisse mit den Protesten gegen Stuttgart 21, die ebenfalls von Bürgerlichen getragen würden, „darunter CDU-Wähler und Rentner.“ Auch sie triebe „die nackte Wut, auch sie brüllen und hassen.“ Ein wohlverstandenes Bürgertum zeichne sich aber durch „<a href="Contenance" title="Contenance">Contenance</a> im Angesicht von Schwierigkeiten“ aus. Eifer gegen andere Menschen, Ethnien, Volksgruppen, Religionen „ist unziemliches Verhalten, ist unanständig“, was auch „der Satz von der Gleichheit des Menschen und das Gefühl für Menschlichkeit“ geböten. Er erkannte in den von ihm genannten Geschehnissen „Vorboten der <a href="Demografie_Deutschlands" title="Demografie Deutschlands">demografisch gewandelten Gesellschaft</a>“ und schrieb „wer alt ist, hat auch mehr Angst, Angst vor Neuem, Fremdem“. Das Bestehende solle bleiben, weil es vertraut sei und ohne Lernen bewältigt werden könne. Der „Angstbürger“ würde daher „leicht ein Wutbürger, der sich gegen alle wendet, die anders leben, anders aussehen, anders glauben“.<sup id="cite_ref-kurbjuweit_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-kurbjuweit-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Ausdruck <i>Wutbürger</i> lässt sich in einigen Medien bereits seit 2007 als Bezeichnung für Mitglieder der <a href="Rechtspopulismus" title="Rechtspopulismus">rechtspopulistischen</a> Wählervereinigung <a href="B%C3%BCrger_in_Wut" title="Bürger in Wut">Bürger in Wut</a> nachweisen,<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-taz_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-taz-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> seit 2014 auch für <a href="Pegida" title="Pegida">Pegida</a> oder einige Mitglieder der <a href="Alternative_f%C3%BCr_Deutschland" title="Alternative für Deutschland">AfD</a>:<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> AfD-Mitbegründer <a href="Bernd_Lucke" title="Bernd Lucke">Bernd Lucke</a> stimmte dieser Einschätzung zu.<sup id="cite_ref-lucke_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-lucke-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Dem sogenannten „Wutbürger“ wurden in einigen Medien negative Eigenschaften zugeschrieben, zum Beispiel „<a href="Renitenz" title="Renitenz">renitent</a>“, „<a href="Egoismus" title="Egoismus">egoistisch</a>“ und „<a href="Spiessb%C3%BCrger" class="mw-redirect" title="Spiessbürger">spießbürgerlich</a>“.<sup id="cite_ref-konersmann_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-konersmann-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-franz_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-franz-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Resonanz fand die Neuprägung des Begriffs unter anderem in einem Artikel von Hannes Nussbaumer, der am 15. Oktober 2010 in der Schweizer Zeitung <a href="Tages-Anzeiger" title="Tages-Anzeiger">Tages-Anzeiger</a> erschien. Nussbaumer schreibt darin ausdrücklich, der Begriff „Wutbürger“ sei vom „Spiegel“ kreiert worden.<sup id="cite_ref-nussbaumer_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-nussbaumer-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nussbaumer schrieb, der Wutbürger sei vor allem „in Sorge um seine eigene Welt“ wie seinen Job, seine Familie etc. und seine Identifikation mit <a href="Staat_und_Gesellschaft" title="Staat und Gesellschaft">Staat und Gesellschaft</a> sei eher gering. Er stehe politisch aber nicht automatisch rechts, sondern habe „keine starke ideologische oder parteipolitische Bindung“.<sup id="cite_ref-nussbaumer_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-nussbaumer-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Adam_Soboczynski" title="Adam Soboczynski">Adam Soboczynski</a> dagegen bezeichnete in einer Besprechung über das Buch <i><a href="Der_kommende_Aufstand" title="Der kommende Aufstand">Der kommende Aufstand</a></i> in der <a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Zeit</a> den Wutbürger als <a href="Reaktion_(Politik)" title="Reaktion (Politik)">reaktionär</a>, nicht konservativ, da „er insgeheim von einem glühenden Misstrauen gegenüber dem <a href="Parlamentarismus" title="Parlamentarismus">Parlamentarismus</a> und demokratischen Institutionen geprägt ist, die <a href="Partizipation" title="Partizipation">Partizipation</a> strukturieren“. Man wolle sich „nicht in den Niederungen der Parteien engagieren, sondern den Meinungsbildungsprozess in <a href="Volksabstimmung_(Deutschland)" class="mw-redirect" title="Volksabstimmung (Deutschland)">Volksabstimmungen</a> abkürzen“, und man wolle keine Regierung mehr, „die auf diskrete Kommunikation angewiesen ist“, sondern feiere <a href="WikiLeaks" title="WikiLeaks">WikiLeaks</a>. Minderheiten wie Migranten und Raucher sollen durch Bürgerbefragungen gegängelt werden, „solange der Staat sie unnötigerweise noch schützt“.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Mathias_Greffrath" title="Mathias Greffrath">Mathias Greffrath</a> resümierte in seiner Kolumne <i>Das Schlagloch</i> in der <a href="Die_tageszeitung" class="mw-redirect" title="Die tageszeitung">taz</a>, dass Soboczynski in seiner Verteidigung der „formalistischen Aspekte der Demokratie“ selbst formalistisch bliebe: „Die 15-jährige Vorgeschichte der Wut interessiert ihn ebenso wenig wie ihr Untergrund aus ökonomischen Umwälzungen und politischer Erosion.“
Das sei schade, denn „erst wenn die Kritik an der Wut mit einer am Verfall der politischen Institutionen verbunden wird“, würde „ein Schuh draus“.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Sozialpsychologe <a href="Harald_Welzer" title="Harald Welzer">Harald Welzer</a> nannte den Begriff in der <a href="Die_tageszeitung" class="mw-redirect" title="Die tageszeitung">taz</a> bezüglich der <a href="Protest_gegen_Stuttgart_21" title="Protest gegen Stuttgart 21">Proteste gegen Stuttgart 21</a> „denunziatorisch formuliert“. Die Protestbewegung sei heterogen, „von der Rentnerin bis zum Schüler“. Es sei gar nicht klar, „was die im Einzelnen an gesellschaftlichen Visionen und Vorstellungen haben“. Dahinter verberge sich vielmehr „eine Reflexion darüber, was aus den Verkehrsformen unseres Parlamentarismus und unserer <a href="Gesellschaft_(Soziologie)" title="Gesellschaft (Soziologie)">Gesellschaft</a> geworden ist“.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Matthias_Horx" title="Matthias Horx">Matthias Horx</a> warnte davor, die Proteste gegen Stuttgart 21 mit der Sarrazin-Debatte in einen Topf zu werfen. Bei Sarrazin würden „eher die alten, dumpfen Instinkte bedient, die wahrscheinlich hierzulande immer eine bestimmte Kundschaft finden werden“, während er die Demonstrationen generationenübergreifend sieht. Sie seien eher ein „sehr gemischter Protest, der darauf hinweist, dass Empörungskultur heute keine Ausnahme, sondern die Regel ist“.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Gangolf_Stocker" title="Gangolf Stocker">Gangolf Stocker</a>, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, kritisierte die Wortschöpfung als „albern“: „Die Menschen, die gegen Stuttgart 21 demonstrieren, bestehen nicht nur aus <a href="Wut" title="Wut">Wut</a>, sondern sie gehen für etwas, für die Alternative <a href="Kopfbahnhof_21" title="Kopfbahnhof 21">Kopfbahnhof 21</a>, und für mehr <a href="Basisdemokratie" title="Basisdemokratie">Basisdemokratie</a> auf die Straße.“<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In einem <a href="Essay" title="Essay">Essay</a> unter dem Titel <i>Die Mutbürger</i> erwiderte <a href="Barbara_Supp" title="Barbara Supp">Barbara Supp</a> im <i>Spiegel</i> die Thesen Kurbjuweits. So demonstrierten „keine Egoisten“, sondern Menschen mit Bürgersinn. Es sei ein „Segen für die Demokratie“ und das Phänomen nicht neu: Bereits vor hundert Jahren gab es das „Kulturmuster friedliche Straßendemonstration“ wie im „Kampf gegen das <a href="Dreiklassenwahlrecht" title="Dreiklassenwahlrecht">Dreiklassenwahlrecht</a> in Preußen“. In der aktuellen Krise der <a href="Repr%C3%A4sentative_Demokratie" title="Repräsentative Demokratie">repräsentativen Demokratie</a> helfen nur „frühe Bürgerbeteiligung, Volksentscheide“. Verändert habe sich, „dass die Mitte der Gesellschaft mit mehr <a href="Misstrauen" class="mw-redirect" title="Misstrauen">Misstrauen</a> betrachtet, wie ihre Regierungen regieren“, und dass sie „über Ursachen, Risiken und Nebenwirkungen von Beschlüssen“ informiert werden wollen, da „sie den politischen Sprachformeln nicht trauen“. Das sei die Erkenntnis, die sich von Stuttgart aus verbreiten würde.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Philosoph <a href="Ralf_Konersmann" title="Ralf Konersmann">Ralf Konersmann</a> mahnte in einem Debattenbeitrag an, dass „Zorn und Groll“ über <i>‚die da oben‘</i> das politische Augenmaß nicht ersetzen könne: Im „wutbürgerlichen Weltbild“ herrsche eine klare Hierarchie zwischen denen oben und den „Gerechten hier unten, die nicht die Macht, dafür aber die Moral auf ihrer Seite wissen“. Er bezeichnete die „neue, postkritische Wut“ als „Fanatismus der <a href="Saturiertheit" title="Saturiertheit">Saturierten</a>“. Sie sei „rechthaberisch, starrsinnig, selbstgerecht, hysterisch“. Als Kulturphänomen betrachtet, sei „die neue Renitenz“ aufschlussreich. Der französische Publizist <a href="St%C3%A9phane_Hessel" title="Stéphane Hessel">Stéphane Hessel</a> habe „auf die mentalen Verschiebungen, die sich so und ähnlich in ganz <a href="Westeuropa" title="Westeuropa">Westeuropa</a> beobachten lassen, reagiert“. Hessel spricht von Empörung, und diese ‚<a href="Indignation" title="Indignation">Indignation</a>‘ sei „etwas ganz anderes als die <a href="Renitenz" title="Renitenz">Renitenz</a> der Wutbürger“: Der wichtigste Unterschied bestehe darin, „dass sich die Empörung nicht als persönliche Betroffenheit inszenieren muss. Sie ist frei, sie ist egalitär, sie bleibt offen für politisches Augenmaß und wählt ihre Anlässe selbst. Während die Wut immer nur um denjenigen kreist, der sich ihr hingibt, bleibt die Empörung an die Sache selbst gebunden und hat nichts zu fürchten – es sei denn die Lethargie. Die Empörung, und nicht die Wut, ist die legitime Erbin der Kritik.“<sup id="cite_ref-konersmann_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-konersmann-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Politikwissenschaftler <a href="Franz_Walter_(Politikwissenschaftler)" title="Franz Walter (Politikwissenschaftler)">Franz Walter</a> sagte anlässlich einer Studie des <a href="G%C3%B6ttinger_Institut_f%C3%BCr_Demokratieforschung" title="Göttinger Institut für Demokratieforschung">Göttinger Instituts für Demokratieforschung</a> zur Zusammensetzung, zu Einstellungsmustern und zu den Orientierungen von Zugehörigen verschiedener Protestgruppen,<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> dass der Begriff <i>Wutbürgertum</i> nur schwer zu definieren sei, „da seine Aktionsformen und Forderungen nur schwer überschaubar“ seien. Es gebe „zum einen Initiativen wie die Opposition gegen Stuttgart 21, die zum Motor für den Wahlerfolg der Grünen wurden“, dann wiederum Kampagnen gegen <a href="Windkraftanlage" title="Windkraftanlage">Windkraftanlagen</a>, „die mit der Kernforderung der grünen Atomkraftgegner eher im Widerspruch stehen“. Gemeinsam sei lediglich, dass 70 Prozent aller an den Studien beteiligten Personen älter als 45 seien und dass 50 bis 60 Prozent von ihnen einen Universitätsabschluss hätten. Gegner des <a href="Flughafen_Berlin_Brandenburg" title="Flughafen Berlin Brandenburg">Flughafens Berlin Brandenburg</a> und der <a href="Hochspannungsleitung" title="Hochspannungsleitung">Hochspannungsleitungen</a> seien zudem über 90 Prozent zufrieden mit ihren materiellen Lebensumständen.<sup id="cite_ref-franz_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-franz-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Bernd_Lucke" title="Bernd Lucke">Bernd Lucke</a>, Mitbegründer der <a href="Alternative_f%C3%BCr_Deutschland" title="Alternative für Deutschland">Alternative für Deutschland</a>, sagte bei seinem Austritt aus der AfD (Juli 2015): „Ich habe zu spät erkannt... in welchem Umfang Mitglieder in die Partei drängten, die die AfD zu einer Protest- und Wutbürgerpartei umgestalten wollen.“<sup id="cite_ref-lucke_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-lucke-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In einem Interview mit dem Deutschlandfunk schlug der Soziologe <a href="Heinz_Bude" title="Heinz Bude">Heinz Bude</a> vor, den Begriff <i>Wutbürger</i> durch <i>Hassbürger</i> zu ersetzen; er sei dem „Verbitterungsmilieu“ zuzurechnen.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Budes Anregung wurde von Journalisten zustimmend aufgegriffen.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kritiker sehen in dem Begriff den unzulässigen Versuch der Eliten, diejenigen Bürger, deren Ansichten von dem durch den politisch-medialen Mainstream für zulässig erachteten Meinungsspektrum abweichen, als psychisch Erkrankte zu <a href="Pathologisierung" title="Pathologisierung">pathologisieren</a> und stigmatisieren, die psychologisch und medikamentös therapiebedürftig seien (<a href="Verbitterungsst%C3%B6rung" class="mw-redirect" title="Verbitterungsstörung">Verbitterungsstörung</a>), mit deren Meinungen man sich inhaltlich aber nicht ernsthaft auseinandersetzen wolle.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="„Wort_des_Jahres“_und_Vorschlag_zum_„Unwort_des_Jahres“"><span id=".E2.80.9EWort_des_Jahres.E2.80.9C_und_Vorschlag_zum_.E2.80.9EUnwort_des_Jahres.E2.80.9C"></span>„Wort des Jahres“ und Vorschlag zum „Unwort des Jahres“</h3></div>
<p>Die <a href="Gesellschaft_f%C3%BCr_deutsche_Sprache" title="Gesellschaft für deutsche Sprache">Gesellschaft für deutsche Sprache</a> (GfdS) begründete die Wahl zum „<a href="Wort_des_Jahres" title="Wort des Jahres">Wort des Jahres</a> 2010“ damit, dass die Neubildung „von zahlreichen Zeitungen und Fernsehsendern“ verwendet wurde, „um einer Empörung in der Bevölkerung darüber Ausdruck zu geben, dass politische Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen werden“. Das Wort dokumentiere „ein großes Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger, über ihre Wahlentscheidung hinaus ein <a href="Mitspracherecht" class="mw-redirect" title="Mitspracherecht">Mitspracherecht</a> bei gesellschaftlich und politisch relevanten Projekten zu haben“.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Horst_Dieter_Schlosser" title="Horst Dieter Schlosser">Horst Dieter Schlosser</a>, Germanist und Mitglied der <i>Gesellschaft für deutsche Sprache</i> sowie Initiator der sprachkritischen Aktion „<a href="Unwort_des_Jahres_(Deutschland)" title="Unwort des Jahres (Deutschland)">Unwort des Jahres</a>“, bezeichnete den Begriff <i>Wutbürger</i> als „diffamierend“; dieser impliziere, dass die Triebfeder seines Handelns nichts als Wut sei, was das <a href="Soziales_Engagement" title="Soziales Engagement">Engagement</a> des Bürgers abwerte. Schließlich handele der Bürger wohlüberlegt, wenn er für seine Rechte einstehe und nicht aus blinder Wut heraus. „Erbost“ über die Wahl zum Wort des Jahres, so Jassien Kelm in der <a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutschen Zeitung</a>, hatte er den Begriff als Unwort des Jahres vorgeschlagen.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz:_Karikatur_des_Jahres_2016">Schweiz: Karikatur des Jahres 2016</h3></div>
<p>Die Karikatur <i>Innenleben eines Wutbürgers</i> von <a href="Marco_Ratschiller" title="Marco Ratschiller">Marco Ratschiller</a> wurde im Jahr 2016 zur Karikatur des Jahres gewählt. Die Grafik thematisiert unter anderem die Nähe zu <a href="Verschw%C3%B6rungstheorie" title="Verschwörungstheorie">Verschwörungstheorien</a> und wurde von den Ausstellungsbesuchern der jährlichen Ausstellung „Gezeichnet“ im <a href="Museum_f%C3%BCr_Kommunikation_Bern" title="Museum für Kommunikation Bern">Museum für Kommunikation Bern</a> gewählt.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="2018_Pegida-Demonstration_Dresden_und_der_„Hutbürger“"><span id="2018_Pegida-Demonstration_Dresden_und_der_.E2.80.9EHutb.C3.BCrger.E2.80.9C"></span>2018 Pegida-Demonstration Dresden und der „Hutbürger“</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Pegizei" title="Pegizei">Pegizei</a></i></div>
<p>Am 16. August 2018 kam es in <a href="Dresden" title="Dresden">Dresden</a> zu einem Vorfall zwischen der Polizei und einem Reporterteam von <a href="Frontal_21" class="mw-redirect" title="Frontal 21">Frontal 21</a> des Senders <a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a>. Nachdem zwei <a href="Pegida" title="Pegida">Pegida</a>-Demonstranten nacheinander zu <a href="Unrecht" title="Unrecht">Unrecht</a> <a href="Strafanzeige" title="Strafanzeige">Strafanzeige</a> wegen <a href="Recht_am_eigenen_Bild_(Deutschland)" title="Recht am eigenen Bild (Deutschland)">Verletzung der Persönlichkeitsrechte</a> und <a href="Beleidigung_(Deutschland)" title="Beleidigung (Deutschland)">Beleidigung</a> gegen einen <a href="Kameramann" title="Kameramann">Kameramann</a> des Senders erstattet hatten, wurden die Journalisten von der Polizei mindestens 45 Minuten kontrolliert und dadurch in ihrer Tätigkeit behindert. In Anspielung auf die Kopfbedeckung des Mannes im Video, einen <a href="Anglerhut" class="mw-redirect" title="Anglerhut">Anglerhut</a> in den <a href="Schwarz-Rot-Gold" title="Schwarz-Rot-Gold">deutschen Nationalfarben</a>, sowie auf die Selbstbezeichnung von Pegida als „besorgte Bürger“<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> entstand in den sozialen Medien das <a href="Kontamination_(Sprachwissenschaft)" class="mw-redirect" title="Kontamination (Sprachwissenschaft)">Portemanteau</a> „Hutbürger“. Der Begriff hat sich anschließend etabliert und wird beispielsweise im Kontext der am 14. Juni 2019 bekannt gewordenen Entschädigungsforderung Maik G.s gegen das ZDF, mithilfe seines Anwalts, des <a href="Sachsen" title="Sachsen">sächsischen</a> <a href="AfD" class="mw-redirect" title="AfD">AfD</a>-Vize <a href="Maximilian_Krah" title="Maximilian Krah">Maximilian Krah</a>, in vielen Medien verwendet.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Bernd_Stegemann_(Dramaturg)" title="Bernd Stegemann (Dramaturg)">Bernd Stegemann</a>: <i>Wutkultur.</i> Theater der Zeit, Berlin 2021.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
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<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/studie-ueber-wutbuerger-alt-stur-egoistisch-a-784664.html">Studie über „Wutbürger“, Alt, stur, egoistisch, Von Franz Walter. Spiegel Online, 8. September 2011</a></li>
<li>Peter Wensierski: <cite style="font-style:italic"><i>Fromme Radikale</i></cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>9</span>, 2015, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>39</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-131927826.html">online</a> – Die Bischöfe haben ein Problem mit Wutchristen: Konservative Gläubige und Rechtspopulisten verfolgen gemeinsame Ziele).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wutb%C3%BCrger&amp;rft.atitle=Fromme+Radikale&amp;rft.au=Peter+Wensierski&amp;rft.date=2015&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=9&amp;rft.jtitle=Der+Spiegel&amp;rft.pages=39" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.duden.de/sprachratgeber/wort-und-unwort-des-jahres-in-deutschland"><i>Wort und Unwort des Jahres in Deutschland</i></a>, duden.de, abgerufen am 2. Oktober 2011</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111217154833/http://www.duden.de/sprachratgeber/wort-und-unwort-des-jahres-in-deutschland/2"><i>Wort des Jahres 2010: Wutbürger</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 17. Dezember 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Ulrike Stölzel auf duden.de vom 17. Dezember 2010, abgerufen am 3. Oktober 2011</span>
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<li id="cite_note-lucke-11"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-lucke_11-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-lucke_11-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.n-tv.de/politik/Partei-Gruender-Lucke-verlaesst-AfD-article15471946.html"><i>Kein Aushängeschild für Wutbürger: Partei-Gründer Lucke verlässt AfD</i></a>, n-tv.de</span>
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<li id="cite_note-konersmann-12"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-konersmann_12-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-konersmann_12-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.abendblatt.de/hamburg/article107984502/Die-Widerspenstigkeit-der-Wutbuerger.html">Die Widerspenstigkeit der Wutbürger</a>, <a href="Ralf_Konersmann" title="Ralf Konersmann">Ralf Konersmann</a> im Hamburger Abendblatt vom 31. März 2011, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110812162339/http://www.altonaermuseumbleibt.de/allgemein/wir-%E2%80%9Ewutburger%E2%80%9C-und-ein-philosophieprofessor-aus-kiel-eine-kontroverse/">hier</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. August 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Video <i>heute: Studie – Wutbürger sind auch Egoisten (13. September 2011, soziologische Studie Göttingen)</i>&nbsp;in der <a href="ZDFmediathek" class="mw-redirect" title="ZDFmediathek">ZDFmediathek</a>, abgerufen am 11.&nbsp;Februar 2014.&nbsp;(offline)</span>
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<li id="cite_note-nussbaumer-15"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-nussbaumer_15-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-nussbaumer_15-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Hannes Nussbaumer: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Wer-abstimmt-hat-ein-Ventil/story/17835715"><i>Wer abstimmt, hat ein Ventil.</i></a> In: <i>Tages-Anzeiger.</i> 15.&nbsp;Oktober 2010,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 25.&nbsp;Oktober 2010</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWutb%C3%BCrger&amp;rft.title=Wer+abstimmt%2C+hat+ein+Ventil&amp;rft.description=Wer+abstimmt%2C+hat+ein+Ventil&amp;rft.identifier=&amp;rft.creator=Hannes+Nussbaumer&amp;rft.date=2010-10-15">&nbsp;</span></span>
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</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.morgenpost.de/kultur/tv/article226169901/ZDF-Hutbuerger-fordert-Entschaedigung-Ex-LKA-Mitarbeiter-nimmt-sich-AfD-Anwalt.html">Pegida „Hutbürger“ fordert vom ZDF Entschädigung - mit AfD-Anwalt</a>, <a href="Berliner_Morgenpost" title="Berliner Morgenpost">Berliner Morgenpost</a> 14. Juni 2019</span>
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<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bild.de/regional/dresden/dresden-aktuell/hutbuerger-will-entschaedigung-von-zdf-und-kameramann-62623872.bild.html">Mindestens 20 000 Euro „Hutbürger“ will Entschädigung von ZDF</a>, <a href="Bild_(Zeitung)" title="Bild (Zeitung)">Bild</a> Dresden 14. Juni 2019</span>
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<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/sie-haben-mich-ins-gesicht-gefilmt-hutbuerger-will-entschaedigung/24457228.html">„Sie haben mich ins Gesicht gefilmt“ „Hutbürger“ will Entschädigung</a> <a href="Der_Tagesspiegel" class="mw-redirect" title="Der Tagesspiegel">Der Tagesspiegel</a> 14. Juni 2019</span>
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<div class="klappleiste-kopf"><a href="Wort_des_Jahres_(Deutschland)" title="Wort des Jahres (Deutschland)">Wörter des Jahres</a> der <a href="Gesellschaft_f%C3%BCr_deutsche_Sprache" title="Gesellschaft für deutsche Sprache">Gesellschaft für deutsche Sprache</a></div>
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<a href="Szene_(Volkskunde)" title="Szene (Volkskunde)">Szene</a>&nbsp;(1977)&nbsp;|
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<a href="Diethylenglycol" title="Diethylenglycol">Glykol</a>&nbsp;(1985)&nbsp;|
<a href="Nuklearkatastrophe_von_Tschernobyl" title="Nuklearkatastrophe von Tschernobyl">Tschernobyl</a>&nbsp;(1986)&nbsp;|
<a href="AIDS" title="AIDS">AIDS</a>,&nbsp;<a href="Kondom" title="Kondom">Kondom</a>&nbsp;(1987)&nbsp;|
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<a href="Rot-gr%C3%BCne_Koalition" title="Rot-grüne Koalition">Rot-Grün</a>&nbsp;(1998)&nbsp;|
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<a href="CDU-Spendenaff%C3%A4re" title="CDU-Spendenaffäre">Schwarzgeldaffäre</a>&nbsp;(2000)&nbsp;|
<a href="Terroranschl%C3%A4ge_am_11._September_2001" title="Terroranschläge am 11. September 2001">Der&nbsp;11.&nbsp;September</a>&nbsp;(2001)&nbsp;|
<a href="Teuro" title="Teuro">Teuro</a>&nbsp;(2002)&nbsp;|
<a href="Das_alte_Europa" title="Das alte Europa">Das&nbsp;alte&nbsp;Europa</a>&nbsp;(2003)&nbsp;|
<a href="Hartz-Konzept" title="Hartz-Konzept">Hartz&nbsp;IV</a>&nbsp;(2004)&nbsp;|
<a href="Bundeskanzlerin" title="Bundeskanzlerin">Bundeskanzlerin</a>&nbsp;(2005)&nbsp;|
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<a href="Klimakatastrophe" title="Klimakatastrophe">Klimakatastrophe</a>&nbsp;(2007)&nbsp;|
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